Die Grüne Jugend - Jetzt auch in Schwäbisch Gmünd


Die Grüne Jugend Schwäbisch Gmünd heißt neue Mitglieder herzlich Willkommen. Bei Interesse könnt ihr euch einfach und unverbindlich bei uns melden - jetzt auch auf Facebook:  Grüne Jugend Schwäbisch Gmünd



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Mail: jugend[at]gruene-schwaebisch-gmuend.de  



Pressemitteilung: Rechtspopulismus klare Kante zeigen

02.03.2016
Ursachen für das Erstarken rechter Parteien in Deutschland und Europa sowie Strategien gegen Rechts, das waren die beiden zentralen Punkte der Veranstaltung „Rechtspopulismus in Deutschland und Europa“ mit Moritz Heuberger, Bundessprecher der Grünen Jugend am Dienstagabend im Esperanza. Der Einladung der Grünen Jugend waren rund 50 Interessierte gefolgt.
Eröffnet wurde der Abend von Veronika Gromann, Landtagskandidatin der Grünen. Sie sprach die Aktualität des Themas im Wahlkampf an. Rassistische Parteien im Landtag dürfe es ihrer Meinung nach nie wieder geben.
Heuberger unterstrich diese These im anschließenden Vortrag. Die gravierenden Folgen rechter Parteien beispielsweise in Polen oder Ungarn seien enorm – durch Demokratieabbau leiden dort Rechtsstaat und Bevölkerung. „Rassistische Bürger meinen, sie hätten aufgrund des Zufalls, der ihnen per Geburtsort einen privilegierten Pass beschert hat, mehr Rechte auf ein Leben in Frieden als andere“ zitiert Heuberger die in Waiblingen geborene Schriftstellerin Marinić und bezieht sich damit auf Positionen von Pegida und AfD in der Flüchtlingsfrage.
In der anschließenden Diskussionsrunde ging es vor Allem um Strategien gegen Rechts. „Mit rationalen Argumenten und wissenschaftlich belegten Fakten argumentieren“ sei laut Heuberger essentiell. Außerdem: „Klare Kante zeigen. Rechtspopulisten in Deutschland stilisieren sich zunehmend als Opfer. Es gilt darzustellen, was sie wirklich sind: Rechte Täter.“  


PM: Rechtspopulismus in Europa

Die Grüne Jugend Schwäbisch Gmünd lädt am Dienstag, den 01.03.2016 um 19.00 Uhr zur Veranstaltung „Rechtspopulismus in Deutschland und Europa“ ins Esperanza ein. Moritz Heuberger, Bundessprecher der Grünen Jugend spricht dort über Erklärungen für das Erstarken rechtspopulistischer Parteien, über die Gefahren für die Demokratie und über Strategien gegen Rechts. 

Pressemitteilung: Grüne Jugend organisiert Kleiderspende für Flüchtlinge

10.09.2015
Viele Flüchtlinge stammen aus südlichen Ländern und haben keine Kleidung für den nahenden Winter. Im Gespräch mit der Grünen Jugend Schwäbisch Gmünd nennt Berthold Weiß, Leiter der Landeserstaufnahmeeinrichtung Ellwangen, warme Winterkleidung (Größe S-L), bequeme Schuhe und Taschen als besonders notwendig. Wer gerne etwas an die Flüchtlinge abgeben will muss deshalb nicht extra nach Ellwangen fahren. Bis zum 17.09. nimmt die Grüne Jugend Kleiderspenden in Schwäbisch Gmünd entgegen, per Mail kann ein Termin vereinbart werden. Kontakt: jugend@gruene-schwaebisch-gmuend.de 

Pressemitteilung: Kritik von Guido Wolf ohne festen Boden

Guido Wolf spricht bei seinem Besuch auf dem Schlatthof in Waldstetten über den Breitbandausbau und ökologische Landwirtschaft. Bei seiner Kritik an der Landesregierung übersieht er jedoch die klaren Fakten und Erfolge, welche von den Grünen in vier Jahren Regierungszeit geschafft wurden.
"Glasfaser muss im ganzen Land das Ziel sein", sagt Wolf und nennt Bayern als Vorbild für Baden-Württemberg. Doch unter Grün-Roter Landesregierung steht Baden-Württemberg bundesweit an der Spitze im Thema Breitbandausbau. Im aktuellen Landeshaushalt wurden die Mittel für Breitbandausbau verdreifacht. Mit zusätzlichen Mitteln wird sich dies bis 2018 versechsfacht haben. Zusätzlich hat das Land für die Gemeinden die Förderpauschalen von 50 auf durchschnittlich 70% erhöht. Das Erbe der CDU-geführten Regierung von 700 weiße Flecken im Land ist schon auf 200 gesunken.
Auch der ständig wiederholende Vorwurf über einen angeblichen „Ökodirigismus“ der Landesregierung in der Landwirtschaft ist glatt wirtschaftsfeindlich. Die Unterstützung ist kein Dirigismus, sondern eröffnet Wirtschaftsmöglichkeiten für unsere Bauern. Bis heute muss die hohe Nachfrage nach Bioprodukten aus anderen Bundesländern und aus dem Ausland bedient werden. „Außerdem sollen ökologische Bauernhöfe von der Gesellschaft belohnt werden. Sie setzen sich Ziele wie den Erhalt der Artenvielfalt oder den Schutz der Kulturlandschaft.“ sagt Florian Kotthoff, Mitglied der Grünen Jugend. „Somit geben sie der Gesellschaft etwas zurück.“ 

Auch Mitglieder der neu gegründeten Grünen Jugend Schwäbisch Gmünd waren beim Bürgerempfang von MP Kretschmann in Mögglingen. Schließlich bietet sich nicht jeden Tag die Chance, einen Ministerpräsidenten live zu erleben – und dann auch noch einen Grünen. 

Pressemitteilung: Keine bequeme Lösung für Gmünder Straßennamen

Grüne Jugend fordert Umbenennung
In einer offenen und toleranten Stadt sollte weder ein Bürgermeister, welcher von Nazis eingesetzt wurde noch ein antidemokratischer Reichspräsident durch Straßennamen geehrt werden. Deshalb setzt sich die Grüne Jugend für eine Umbenennung ein.
„Die Diskussion [über die Straßenumbenennung in Gmünd] sei überflüssig und auch ein Stück weit lächerlich“ schreiben die Jungen Christdemokraten in ihrer jüngsten Pressemitteilung. Will die JU damit ausdrücken, dass alleine die Diskussion zum Umgang mit der deutschen Vergangenheit 70 Jahre nach dem Krieg überflüssig ist?
Wir von der Grünen Jugend wollen nicht, dass in der Frage nach Gmünder Straßennamen die einfache und bequeme Lösung gewählt wird. Das Beibehalten einer Franz-Konrad-Straße und das Anbringen einer erklärenden Tafel beispielsweise ist solch eine bequeme Lösung. „So schnell wie solche Tafeln am Straßenschild angebracht sind, so schnell ist sind diese auch wieder vergessen “ meint Florian Kotthoff, Sprecher der Grünen Jugend Schwäbisch Gmünd. „Wir fordern daher die Umbenennung dieser Straßen. Eine weitere Tafel am Straßenschild sollte außerdem auf den ursprünglichen Namen der Straße hinweisen, welcher noch bis in das 21. Jahrhundert geduldet wurde.“
Ein kleiner Hinweis noch an die jungen Christdemokraten. Ihr begründet eure Thesen mit der Aussage, dass Bonn erst kürzlich eine neue Straße nach Maria Kahle benannt habe. Dabei ist euch jedoch ein Fehler unterlaufen: Die neue Straße wurde in Wirklichkeit nach Marie Kahle, einer Bonner Bürgerin und Opfer des Naziregimes benannt. Bonn gedenkt zurecht den Opfern des 3. Reiches, anstatt die Täter mit Straßennamen zu ehren. 


Quelle: http://www.gruene-schwaebisch-gmuend/index.php?article_id=32